Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Jean Taureau ging an den Schrank und kam bewaffnet oder geſchmückt, wie man will, mit acht Flaſchen von der ſchönſten Halsgeſtalt zurück.

Lorédan lächelte, als er die zwei Mohicaner ſo naiv in die Falle gehen ſah, die er ihnen ſtellte, welche Falle natürlich ſchon von unſern Leſern errathen worden iſt.

Es war in der That eine ziemlich gute Combination, zwei Männer, die den Wein liebten, trinken machen, nichts konnte leichter ſein; ſie trinken machen, bis ſie die Vernunft verloren, nichts konnte noch leichter ſein.

Lorédan, als er einmal hiezu entſchloſſen war: reichte muthig ſein Glas dar und trank ſo freund⸗ lich und artig als nur immer möglich.

Man leerte auf dieſe Art zwei Flaſchen, und Herr von Valgeneuſe fand den Wein ſo gut, daß er zwei weitere Flaſchen entpfropfen ließ.

Ah! Sie gehen tüchtig zu, mein Kamerad! ſagte Jean Taureau, der, als er ſah, daß ſein Gefangener ſo gut trank als er, ſich mit ihm vertraulich zu machen und den Grafen als ſeines Gleichen zu behandeln anfing.

Ei! man geht, wie man kann, erwiederte Val⸗ geneuſe mit einer ſcheinbaren Treuherzigkeit.

Trauen Sie nicht, mein Edelmann, bemerkte Jean Taureau:das iſt ein verrätheriſcher Wein.

Glauben Sie? fragte der Gefangene mit einer Miene des Zweifels.

Oh! dafür ſtehe ich! ſagte Touſſaint⸗Louver⸗ ture, indem er die Hand aufhob, als ob er einen Eid ſchwüre.Habe ich nur drei Flaſchen davon

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