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Sie legten ihre vier weißen Hände in einander und ſchworen ſich feierlich, ſich gegenſeitig zu unter⸗ ſtützen, beizuſtehen, zu lieben, mit einem Worte, wie im Penſionnat, und dies bis zum letzten Tage ihres Lebens.
Sie machten alſo unter ſich den Vertrag, deſſen Hauptelauſel war, Jede ſollte ſich erheben auf den Ruf der Andern, zu jeder Stunde des Tages, zu jeder Stunde der Nacht, in welchem Momente des Lebens es wäre, in welcher freien oder dornigen, freudigen oder traurigen, gefährlichen oder verzwei⸗ felten Lage, die Eine von ihnen die Andere oder ſogar die drei Anderen zu Hülfe rufen würde.
Wir haben ſie, dieſem Vertrage treu, auf den Ruf der ſterbenden Carmelite erſcheinen ſehen; wir werden ſie nicht minder pünktlich bei nicht minder ernſter Veranlaſſung wiederfinden.
Wir haben geſagt, wie es verabredet war, alle Jahre am Aſchermittwoch bei der Mittagsmeſſe in Notre⸗Dame zuſammenzukommen.
In den zwei bis drei Jahren, welche ſeit ihrem Austritte aus der Penſion verlaufen waren, hatten Carmelite und Fragola ihre Freundinnen faſt nur bei dieſem jährlichen Rendez⸗vous geſehen.
Fragola hatte hiebei auch ein Jahr gefehlt. Er⸗ zählen wir je ihre Geſchichte, ſo werden wir ſagen, bei welcher Gelegenheit.
Regina und Lydie hatten ſich etwas öfter ge⸗ ehen.
Doch dieſe Seltenheit des Zuſammenſeins der vier Mädchen hatte ihre Freundſchaft nur wachſen gemacht, ſtatt ſie zu ſchwächen, und ſie Vier hätten Dumas, Salvator. II. 5


