„Und wenn ich getödtet werde, wird mir der Kaiſer eine Gnade bewilligen?“
„Ja, ſprich geſchwinde... Was willſt Du?“
„Ich wünſche, daß, wenn mich der Tod trifft, meine Tochter Athenais Ponroy, welche mit ihrer Mutter in der Rue des Amandiers Nr. 17 wohnt, in Saint⸗Denis wie eine Officierstochter erzogen werde.“
„Das wird geſchehen: gehe ruhig.“
„Es lebe der Kaiſer!“ rief der Trompeter.
Und er ging im Galopp ab.
Er durchritt die ganze Front der Schlacht und kam bis zum Grafen Lobau; nun, als er ankam, fiel er, dem General das Papier reichend, das den Be⸗ fehl enthielt, vom Pferde. Ein Wort auszuſprechen, war ihm unmöglich: er hatte den Schenkel gebrochen, eine Kugel im Bauche und eine andere in der
Bruſt. Riemand hörte mehr etwas vom Trompeter
Ponroy.
Doch der Kaiſer erinnerte ſich ſeines Verſpre⸗ chens; bei ſeiner Ankunft in Paris gab er Befehl, die Kleine ſogleich nach Saint⸗Denis zu führen und dort aufzunehmen.
So war die demüthige Athenais Ponroy,— deren ein wenig anſpruchsvoller Taufname Salvator in den Fragola verwandelt hatte,— ſo war die de⸗ müthige Athenais Ponroy in Saint⸗Denis mit den Töchtern der Oberſten und der Marſchälle aufgenom⸗ men worden.
Dieſe vier Mädchen vo ſo verſchiedenen Lebens⸗ lagen und Glücksumſtänden fanden ſich eines Tags
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