nen Augenblick. Komm, Abeille, und thu', was Du ſagteſt; das kann Dir nur Glück bringen.“
Dann ſchaute ſie auf die Pendeluhr, wandte ſich an ihre drei Freundinnen und ſagte:
„Es iſt elf Uhr; um Mittag werde ich mit dem Audienzbriefe zurückſein. Erwarte mich, Fragola.“
Hienach ging Regina ab und ließ ihre Freun⸗ dinnen beiſammen,— voll Vertrauen zum Einfluſſe von Regina, beſonders aber zur wohlbekannten Güte von derjenigen, deren erhabene Protection ſie an⸗ flehen wollte.
Wir haben ſchon einmal, wie man ſich erinnert, die vier Hauptheldinnen unſeres Romans am Fuße des Bettes von Carmelite getroffen; wir finden ſie diesmal am Fuße des Schaffots von Herrn Sarranti verſammelt. Wir haben ein paar Worte von ihrer gemeinſchaftlichen Erziehung geſagt; ſchauen wir wei⸗ ter vor in dieſen erſten Jahren der ganz von Blu⸗ men und Wohlgerüchen erfüllten Jugend, und ſehen wir das Band, das ſie vereinigte. Wir haben Zeit, einen Schritt rückwärts zu machen: Regina hat ſelbſt geſagt, ſie werde nicht vor Mittag zurückſein.
Dieſes Band war mächtig; es mußte ſo ſein, um aus vier, den Neigungen, dem Range, dem Tem⸗ peramente, der Laune nach ſo verſchiedenen, Mädchen eine und dieſelbe Neigung, eine und dieſelbe Laune, einen einzigen Willen zu machen.
Alle Vier, Regina, Tochter des noch lebenden Generals von Lamothe⸗Houdan; Lydie, die Tochter des, wie wir geſehen, geſtorbenen Oberſten Laclos; Carmelite, die Tochter des bei Champaubert getödte⸗ ten Kapitäns Gervais; und Fragola, die Tochter des
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