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„Sie, der Sie unter einem ſo demüthigen Anſcheine über eine ſo große Macht verfügen?“
„Mein Vater,“ antwortete Salvator,„ich bin wie Sie: ich muß allein auf dem Wege gehen, den ich mir vorgezeichnet habe; erzähle ich aber je einem Menſchen mein Leben, ſo verſpreche ich Ihnen, daß Sie es ſein werden.“
III. ⸗ Die Quadrupel⸗Allianz.
Das Atelier, oder vielmehr das Gewächshaus von Regina, bot in der Stunde, wo der Abbé Do⸗ minique bei Salvator eintrat, das heißt gegen zehn Uhr Morgens, das anmuthige Schauſpiek von drei auf demſelben Sopha gruppirten Frauen mit einem zu ihren Füßen liegenden Kinde.
Dieſe drei Frauen, welche unſere Leſer ſchon er— kannt haben, waren die Gräfin Rappt, Frau von ze und Carmelite; das Kind war die kleine
eille.
Beunruhigt über die Art, wie Carmelite die Nacht zugebracht, hatte Regina, frühzeitig aufgeſtanden, Nanon abgeſchickt, um ſich nach ihrer Freundin er⸗ kundigen zu laſſen, und zugleich mit dem Auftrage, ſie in ihrem Wagen zurückzubringen, ſollte ſie ſich wohl genug fühlen, um den Morgen im Hotel Lamothe⸗Houdan zuzubringen.
Carmelite beſaß die unbezwinglichſte von allen Kräften: die Willenskraft; ſie verlangte von Nanon


