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„Oh! mein Vater!“ rief Fragola, ſich auf die Kniee werfend.
Dominique reichte ihr die Hand und ſprach:
„Stehen Sie auf, mein Kind; danken Sie Gott: Gott allein gibt und nimmt das Leben.“
„Es war alſo der Abbé Dominique, der in Saint⸗Roche an dem Tage predigte, wo Du Dich tödten wollteſt?“ fragte Fragola.
„Ich hatte die geladene Piſtole in meiner Taſche; mein Entſchluß war gefaßt; noch eine Stunde, und ich ſollte zu exiſtiren aufhören. Das Wort dieſes Mannes hat mich vom Rande des Abgrundes zurück⸗ gehalten: ich habe gelebt.“
„Und Sie danken Gott, daß Sie leben?“
„Ohl ja, von ganzer Seele!“ erwiederte Salva⸗ tor, Fragola anſchauend.„Darum ſagte ich Ihnen: „„Mein Vater, welche Sache Sie auch wünſchen mögen, und ſollte Ihnen dieſe Sache unmöglich ſchei⸗ nen, zu welcher Stunde des Tages oder der Nacht es ſein mag, ehe Sie an eine andere Thüre klopfen, klopfen Sie an die meine!““
„Und Sie ſehen, ich bin gekommen!“
„Was wünſchen Sie, daß ich thun ſoll? Be⸗ fehlen Sie!“
„Halten Sie meinen Vater für unſchuldig?“
„Ja, bei meiner Seele, das iſt meine Ueberzeu⸗ gung; und ich kann Ihnen vielleicht den Beweis ſeiner Unſchuld erlangen helfen.“


