ſich auf ſeinen Pfoten auf, als er den Ton des Glöck⸗ chens hörte.
„Wer kommt, Roland?“ fragte Salvator.„Iſt es ein Freund?“
Der Hund hörte ſeinen Herrn, und, als hätte
er ihn verſtanden, ging er langſam auf die Thüre
nit dem Schwanze wedelnd zu, was ein untrügliches
Zeichen von Sympathie war. Salvator lächelte und öffnete die Thüre.
Dominique erſchien bleich, traurig und ernſt auf
der Schwelle. Salvator gab einen Freudenſchrei von ſich. „Seien Sie willkommen in meinem armen Hauſe!
Ich dachte an Sie; ich war im Begriffe, zu Ihnen
zu gehen.“
„Ich danke,“ ſagte der Prieſter;„Sie ſehen, daß ich Ihnen die Mühe des Weges erſpart habe.“
Fragola war aufgeſtanden beim Anblicke dieſes ſchönen Mönches, den ſie nur ein einziges Mal, beim Bette von Carmelite, geſehen hatte.
Dominique ſchickte ſich an, zu ſprechen. Salvator machte eine Geberde der Bitte, daß der Mönch, ſtatt“ zu ſprechen, höre.
Der Mönch drückte ſeine halbgeöffneten Lippen wieder zuſammen und hörte.
„Fragola,“ ſagte Salvator,„theures Kind mei⸗ nes Herzens, komm hierher!“
Das Mädchen näherte ſich und ſtützte ihren Arm auf den Arm ihres Geliebten.
„Fragola,“ fuhr Salvator fort,„glaubſt Du, daß mein Leben ſeit ſieben Jahren von einigem Nutzen für die Menſchen geweſen iſt, glaubſt Du, daß ich
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