Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Wuth, mit der der Hund die Erde aufgekratzt hatte, und des entſetzlichen Eindrucks, der ihn, Salvator, ergriffen, als das Ende ſeiner gekrümmten Finger die ſeidenen Haare des Kindes berührte. Welchen Zuſammenhang konnte dieſer unter einer Eiche begrabene Leichnam mit der Sache von Herrn Sarranti haben? Wäre es, ſtatt ein Beweis zu Iſeinen Gunſten zu ſein, vielmehr ein Beweis gegen ihn? Und dann Mina, hieß das nicht ſie ins Verderben ſtürzen?

Oh! wenn Gott die Gnade haben wollte, einen Strahl ſeines Lichtes in das Gehirn von Salvator herabſteigen zu laſſen!

Vielleicht auch durch Roſe⸗de⸗Noöl..

Hieß es aber nicht das nervöſe Kind tödten, es uf das blutige Kapitel ſeiner Kindheit zurückbringen?

Welche Miſſion hatte er übrigens erhalten, in llen dieſen finſtern Tiefen zu wühlen?

Und dennoch,— hatte er nicht den Namen Sal⸗ ator angenommen, und ſchien nicht Gott in ſeine Hand den Faden zu legen, mittelſt deſſen er ſich in ieſem Labyrinthe von Verbrechen ausfinden konnte?

Er würde Dominique aufſuchen,— war er nicht erbunden gegen dieſen Prieſter, dem er das Leben erdankte?— Er würde zu ſeiner Verfügung alle

dieſe Halbſcheine von Wahrheit ſtellen, welche wie Blitze blenden müßten. Sobald dieſer Entſchluß gefaßt war,

ſtand er zu bringen, als das Geräuſch der Klingel ertönte. Roland, der, bei ſeinem Herrn liegend, langſam

ſeinen verſtändigen Kopf emporgehoben hatte, richtete Dumas, Salvator, I. 4