ſchen, zärtlichen auf ihren Geliebten gehefteten Blicke Wr das Gepräge einer Gemüthsbewegung ſo tief, daß
ſie beinahe an den Schmerz gränzte, an ſich, und ſi dies, während an ihrer Seite Salvator einem ſo S großen Kummer preisgegeben ſchien, daß es ihm nicht„
einmal einfiel, das Mädchen zu tröſten. Eich
Und dieſe Traurigkeit war ſehr natürlich auf bei⸗ Sut den Seiten. ſein
Die ganze Nacht abweſend, war Salvator ſeit Uhn— einer halben Stunde nach Hauſe zurückgekommen, Ver und er hatte Fragola in ihren tief erregenden Ein⸗ zelheiten alle Abenteuer dieſer Nacht erzählt: die Er⸗ Stro ſcheinuug von Camille von Rozan bei Frau von Marande, die Ohnmacht von Carmelite, und das 6 Todesurtheil von Herrn Sarranti.
Das Herz von Fragola ſchauerte mehr als ein⸗ ufd mal, während ſie dieſe grauenvolle Erzählung hörte, 2 deren Einzelheiten faſt eben ſo traurig in den ver⸗ goldeten Salons des Banquier, als im düſteren Saale u des Aſſiſenhofes. In der That, war der Leib von
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Herrn Sarranti durch den Präſidenten des Gerichtes ut zum Tode verurtheilt worden, war das Herz von Car⸗ ieſen melite nicht auch zum Tode verurtheilt durch den Tod 6 von Colombau? erbur
Den Kopf auf die Bruſt geneigt, träumte ſie. berdar
Den Kopf auf ſeine Hände geſtützt, meditirte er; dieſe. denn es öffnete ſich ein ganzer Horizont vor ihm. Blitze Er erinnerte ſich jener Nacht, wo er mit Roland—² über die Mauern des Schloſſes Viry geſtiegen war; auf, 1 er erinnerte ſich des Laufes von Roland durch die Wie⸗ Geräu ſen, durch den Wald, welcher Lauf am Fuße der Eiche ſein Ziel gefunden hatte; er erinnerte ſich endlich det ſeinen Dum


