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ſtumm und keuchend, mit einer glühenden Aufmerk⸗ ſamkeit der Analyſe des Präſidenten.
Nachdem er mit gewiſſenhafter Treue alle Mittel der Anklage hatte die Revue paſſiren laſſen, nachdem er hervorgehoben, was der Mangel der Vertheidi⸗ gung Nachtheiliges für den Angeklagten hatte, ſchloß der ehrenwerthe Gerichtsbeamte ſeine Rede mit fol⸗ genden Worten:
„Meine Herren Geſchworenen, ich habe vor Ihnen ſo gewiſſenhaft und ſo raſch, als es mir möglich war, das Ganze der Sache auseinandergeſetzt. Es kommt nun Ihnen, es kommt Ihrem hohen Scharfſinne, Ihrer erhabenen Weisheit zu, das Gerechte vom Ungerechten zu unterſcheiden und zu beſchließen.
„Während Sie dieſe Prüfung vollführen, werden Sie jeden Augenblick erſchüttert fein durch die tiefen, heftigen Gemüthsbewegungen, welche das Herz des redlichen Mannes in dem Augenblicke ergreifen, wo er ein Urtheil über ſeines Gleichen fällen und eine entſetzliche Wahrheit verkündigen ſoll; doch es wird
Ihnen weder an der Erleuchtung, noch am Muthe fehlen, und was auch Ihr Urtheik ſein mag, es wird der ſouverainen Gerechtigkeit entfließen, beſonders wenn Sie zum Führer den einzigen unfehlbaren Führer nehmen: das Gewiſſen!
„Im Vertrauen auf dieſes Gewiſſen, an dem ſich alle Leidenſchaften gebrochen haben,— denn es iſt taub für Worte, taub für die Freundſchaft, taub für den Haß,— vekleidet Sie das Geſetz mit Ihren furchtbaren Functionen, überträgt Ihnen die Geſell⸗ ſchaft ihre Vollmachten, und beauftragt Sie mit ihren gewichtigſten und theuerſten Intereſſen. Die Fa⸗


