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und an der Art, wie der ehrenwerthe Herr Präſi⸗ dent die Debatten geleitet hatte, erkannte man, er werde unparteiiſch ſein.
Sobald er den Mund aufthat, hatten die Huiſ⸗ ſiers auch nicht nöthig, Stillſchweigen aufzuerlegen: die Menge ſchwieg von ſelbſt.
„Meine Herren Geſchworenen,“ ſprach der Prä⸗ ſident mit einer Stimme, aus der er die Aufregung zu verbannen nicht im Stande geweſen war,„ich habe ſo eben die Debatten geſchloſſen, deren Länge zugleich peinlich für Ihr Herz, ermüdend für Ihren Geiſt iſt.
„Ermüdend für Ihren Geiſt; denn ſie dauern ſeit ſechzig Stunden.
„Peinlich für Ihr Herz; denn wer wäre nicht bewegt, wenn er als klagende Partei einen Greis ſieht, ein Muſter der Tugend und der Menſchenliebe, die Ehre ſeiner Mitbürger, und ihm gegenüber, von ihm eines dreifachen Verbrechens angeklagt, einen Mann, den ſeine Erziehung dazu berief, eine ehren⸗ hafte und ſogar glänzende Laufbahn zu verfolgen, und der durch ſeine Stimme und durch die ſeines Sohnes, eines würdigen Mönches, gegen die drei⸗ fache Anklage, deren Gegenſtand er iſt, proteſtirt.
„Mein Herren Geſchworenen, Sie ſind noch wie ich unter dem Eindrucke der Plaidoyers, die Sie ge⸗ hört haben. Wir müſſen uns alſo Gewalt anthun, in die Tiefe von uns ſelbſt hinabſteigen, uns mit Ruhe in dieſem feierlichen Augenblicke ſammeln, und mit kaltem Blute das Ganze dieſer langen Debatten wiederaufnehmen.“
Dieſer Eingang brachte eine tiefe Bewegung im Gemüthe der Zuhörer hervor, und die Menge folgte,


