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Soldaten, der ſeinen Abſchied erhalten hatte. Zur ſelben Zeit fiel ein armer Arbeiter unter mörderiſchen Streichen auf den Feldern von la Villette. Ein Fuhrmann von Poiſſy endlich wurde ein paar Tage nachher auf der Landſtraße von Paris nach Saint⸗ Germain getödtet.
„In kurzer Zeit, meine Herren, hat der Arm der Gerechtigkeit die Urheber dieſer letzten Attentate an den äußerſten Grenzen Frankreichs erreicht.
„Doch man hat ſich nicht auf dieſe Geſchichten beſchränkt; man hat hundert andere Verbrechen er⸗ zählt; man hat von einem Unglücklichen geſprochen, der in der Rue Charles X. den Streichen der Mör⸗ der erlag; ein Kutſcher wurde, der Sage nach, in ſeinem Blute gebadet hinter dem Luxembourg gefun⸗ den; ein ſchändliches Attentat war an einer unglück⸗ lichen Frau in der Rue du Cadran verübt worden; ein königlicher Poſtwagen ſoll vor zwei Tagen mit bewaffneter Hand von dem nur zu berühmten Gi⸗ baſſier geplündert worden ſein, deſſen Name, mehr als einmal in dieſem Saale ausgeſprochen, ſicherlich bis zu Ihnen gelangt iſt.
„Nun wohk, meine Herren, während man die Vürger ſo zu beunruhigen ſich beſtrebte, conſtatirte die gerichtliche Polizei, daß der in der Rue Char⸗ les X. aufgefundene Unglückliche an einer Bluter⸗ gießung in der Lunge geſtorben war; daß der Kut⸗ ſcher, ſich gegen ſeine Pferde erhitzend, an einem Schlagfluſſe geſtorben war; und daß die unglückliche Frau, für die man ein ſo rührendes Intereſſe in Anſpruch nahm, einfach das Opfer von einer jener ſtürmiſchen Scenen war, welche die Schwelgerei her⸗
Dumas, Salvator. II. 3


