Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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vorruft; und was den nur zu berühmten Gibaſſier betrifft, meine Herren, ſo will ich, indem ich Ihnen einen unzweideutigen Beweis gebe, daß er das Ver⸗ brechen, deſſen man ihn beſchuldigt, nicht begangen hatte, Ihnen das Maß des Vertrauens geben, das Sie zu ſolchen verleumderiſchen Erfindungen haben können.

„Als ich ſagen hörte, Gibaſſier habe den Poſt⸗ wagen zwiſchen Angouléme und Poitiers angehalten, ließ ich Herrn Jackal kommen.

„Herr Jackal verſicherte mir, Gibaſſier ſei in Toulon, wo er ſeine Strafzeit unter der Nummer 171 ausſtehe, und wo ſeine Reue ein ſolches Bei⸗ ſpiel gebe, daß man in dieſem Augenblicke im Be⸗ griffe ſei, bei Seiner Majeſtät König Karl X. um Erlaſſung der ſieben bis acht Jahre Bagno, die er noch durchzumachen habe, nachzuſuchen.

„Nach dieſem unglaublichen Beiſpiele, das mich der Mühe, andere zu wählen, überhebt, beurtheilen Sie das Uebrige, meine Herren, und ſehen Sie, mit welchen plumpen Lügen man die Neugierde, beſſer geſagt, die öffentliche Böswilligkeit unterhält.

„Seufzen wir, meine Herren, daß wir dieſe Ge⸗ rüchte im Umlaufe ſehen, und daß die Uebel, über die man ſich beklagt, gewiſſer Maßen auf diejenigen zurückfallen, welche ſie verbreitet haben!

„Der öffentliche Friede iſt geſtört worden, ſagt man; man ſchließt ſich in ſeinem Hauſe ein und zit⸗ tert; die Fremden ſind aus einer von Verbrechen heimgeſuchten Stadt geflohen; der Handel iſt ruinirt, zu Grunde gerichtet, vernichtet!

„Meine Herren, was würden Sie ſagen, wenn