Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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rächenden Schwerte des Geſetzes. Es beruhige ſich alſo fortan die Geſellſchaft; die verwegenſten Ruhe⸗ ſtörer ſind ſchon in den Händen der Juſtiz, und die⸗ jenigen, welche ſie noch nicht feſthält, werden bald vor ihr die Strafe ihrer Attentate finden.

„So verſuchen es diejenigen, welche, in der Ge⸗ gend des Saint⸗Martin⸗Canals verborgen, ſeine öden Ufer zum Schauplatze ihrer nächtlichen Angriffe ge⸗ macht hatten, zu dieſer Stunde in die Kerker gewor⸗ fen, vergebens die Beweiſe zu entkräften, die die Unterſuchung gegen ſie geſammelt hat.

„Der Sieur Ferrantes, ein Spanier; der Sieur Ariſtolos, ein Grieche; der Sieur Walter, ein Baier; der Sieur Coquerillat, ein Auvergnat, ſind vorgeſtern in der Dunkelheit der Nacht verhaftet worden. Es offenbarte indeſſen keine Spur ihre Gegenwart; doch kein Obdach konnte ſie vor den wachſamen Augen der Juſtiz ſchützen, und die Macht der Wahrheit hat dieſen erſchrockenen Gewiſſen ſchon Geſtändniſſe ent⸗ Fiſſen

Die Zuhörer ſchauten ſich fortwährend an und fragten ſich leiſe, was der Sieur Ferrantes, der Sieur Ariſtolos, der Sieur Walter und der Sieur Coquerillat mit Herrn Sarranti gemein haben.

Die Stammgäſte aber ſchüttelten fortwährend den Kopf mit einer Miene des Vertrauens, welche bedeu⸗ tete:„Ihr werdet ſehen! Ihr werdet ſehen!“

Der Staatsanwalt fuhr fort:

„Drei von noch ſtrafbareren Händen ausgegan⸗ gene Verbrechen haben den Abſcheu und die öffent⸗ liche Entrüſtung erregt. Ein Leichnam wurde bei der Briche gefunden: es war der eines unglücklichen