Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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ins Geſicht ſchauend,erſtaunen Sie nicht, daß mein erſtes Wort ein Schrei der Entrüſtung und des Schmerzes iſt. Seit dem Augenblicke, wo ich die monſtruoſe Anklage habe hervortreten ſehen, welche hoffentlich auf eine Fehlgeburt auslaufen wird, und auf die zu antworten mir Herr Sarranti in jedem Falle verbietet, bewältige ich mich nur mit großer Mühe, und mein verwundetes Herz blutet und ſeufzt tief in meinem Innern.

Ich wohne in der That einer erſchrecklichen Sache bei.

Ein ehrenwerther und geehrter Mann, ein alter Soldat, deſſen Blut auf allen unſern großen Schlacht⸗ feldern für denjenigen gefloſſen iſt, der zugleich ſein Landsmann, ſein Herr und ſein Freund war; ein Mann, deſſen Herz nie ein böſer Gedanke beſchmutzt, deſſen Hand nie eine ſchmähliche Handlung befleckt hat; dieſer Mann, der mit hoher Stirne hierher ge⸗ fommen iſt, um auf eine der Anklagen zu antworten, die zuweilen ein Ruhm für diejenigen ſind, welche ſie treffen; dieſer Mann ſagt Ihnen:Ich habe um meinen Kopf in dem großen Spiele der Ver⸗ ſchwörungen geſpielt, das die Throne niederwirft, die Dynaſtien verändert, die Reiche umſtürzt; ich habe verloren: nehmen Sie ihn! Dieſer Mann hört

ſich zurufen:Schweigen Sie! Sie ſind kein Ver⸗

ſchwörer; Sie ſind ein Dieb, Sie ſind ein Entführer, Sie ſind ein Mörder!

Ah! meine Herren, Sie werden zugeben, man muß ſehr ſtark ſein, um vor dieſer dreifachen An⸗ klage den Kopf hoch tragend zu bleiben. In der Fhat wir ſind ſtark; denn auf dieſe dreifache An⸗

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