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Doch, wir müſſen es ſagen, er nahm zugleich ſeinen Platz unter einem eiſigen Stillſchweigen wie⸗ der ein.
Dieſes Stillſchweigen des Auditoriums, eine augenſcheinliche Mißbilligung der Maſſe, mußte im Herzen des Advocaten des redlichen Herrn Gérard ein ſchmerzliches Gefühl der Wuth und der Scham zurücklaſſen. Keine Stirne lächelte ihm zu, kein Mund beglückwünſchte ihn, keine Hand ſtreckte ſich gegen ſeine Hand aus, und als das Plaidoyer been⸗ digt war, bildete ſich ein leerer Raum um ihn.
Er wiſchte ſeine in Schweiß gebadete Stirne ab und erwartete mit Bangigkeit das Plaidoyer ſeines Gegners.
Derjenige, welcher für Herrn Sarranti plaidirte, war ein der republikaniſchen Partei angehörender junger Advocat; er hatte kaum vor einem Jahre auf der Laufbahn des Advocatenſtandes debutirt, und ſein Debut war ein äußerſt glänzendes geweſen.
Er war der Sohn von einem unſerer berühmte⸗ ſten Gelehrten und hieß Emanuel Richard.
Herr Sarranti hatte mit ſeinem Vater in Ver⸗ bindung geſtanden; der junge Mann hatte ſich im Namen ſeines Vaters angeboten; Herr Sarranti hatte angenommen.
Der junge Mann ſtand auf, legte ſeine Toque auf die Bank, warf ſeine langen ſchwarzen Haare zurück und begann bleich vor innerer Erregung.
Ein tiefes Stillſchweigen herrſchte im Auditorium von dem Augenblicke, wo es bemerkte, er werde ſo⸗ gleich anfangen zu reden.
„Meine Herren,“ ſprach er, den Geſchworenen


