Herr
h eine nique ß von
nahe
velche
deren
warf ſtim⸗ bun⸗
ma⸗ den mem, Gou⸗
und die hren ener erin⸗ err⸗
at,“ rau iſtes atte deu⸗ und
17
ſie übte eine gränzenloſe Gewalt über ihn. Meine Ueberzeugung iſt, daß ſie die Kinder haßte, und daß ſie mit dieſem Manne Alles machen konnte, was ſie wollte.“
„Habt Ihr eine Thatſache zu erzählen?“ fragte der Präſident.
„Neis,“ antwortete der Greis;„nur habe ich ſo eben vom Charakter von Herrn Gérard reden hören, und ich halte es für die Pflicht von mir, der ich ſeit achtzig Jahren ſo viele Menſchen geſehen, zu ſagen, was ich von dieſem denke. Die Magd wollte Herrin werden; vielleicht thaten ihr die Kinder hie⸗ bei Zwang an. Ich war ihr wohl ein Hinderniß!“
Während der Greis ſprach, ſchien Dominique zu triumphiren, indeß im Gegentheile Herr Gérard bleich war wie ein Todter. Seine zitternden Kinnbacken machten ſeine Zähne an einander klappern.
Dieſe Erklärung brachte eine tiefe Erregung im Publikum hervor.
Der Präſident war genöthigt, zur Stille aufzu⸗ fordern, und als er den Greis entließ, ſagte er zu ihm:
„Geht, mein Freund; die Herren Geſchworenen werden Eurer Angabe Rechnung tragen.“
Der Advocat von Herrn Gérard wand nun ein, man habe den Gärtner, deſſen Dienſte wegen ſeines hohen Alters beinahe unnütz geworden ſeien, ent⸗ laſſen wollen, und in dieſem Augenblicke habe Orſola, welche dieſer Menſch anzugreifen ſo undankbar ſei, ſeine Begnadigung erbeten.
Der Greis, der mit einer Hand auf ſeinen Stab, mit der andern auf einen ſeiner Söhne geſtützt, nach Dumas, Salvator. I. 2


