Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Sarranti, ſondern vielmehr Dominique, dem Herr Göérard mit den Augen folgte.

Stand Dominique auf, ſo ſtand er, wie durch eine Feder emporgehoben, auch auf; öffnete Dominique den Mund, um zu ſprechen, ſo floß der Schweiß von der Stirne des Anklägers, der einer Ohnmacht nahe zu ſein ſchien.

Dieſe zwei Bläßen rangen mit einander, welche zuerſt die Leichenfarbe erreichen würde.

Mitten unter dieſen myſteriöſen Scenen, deren Geheimniß nur die zwei Schauſpieler beſaßen, warf ein unerwarteter Zwiſchenfall ſein heiſeres, mißſtim⸗ miges Geſchrei in das Concert von Lobeserhebun⸗ gen, das ſich um Herrn Gérard erhob.

Ein achtzigjähriger Greis, bleich, abgezehrt, ma⸗ ger wie der aufgeweckte Lazarus, antwortete auf den Ruf, der an ihn erging, und trat mit langſamem, aber gleichmäßigem, wie der der Statue des Gou⸗ verneurs, feſtem und ſonorem Schritte vor.

Es war jener alte Gärtner von Viry, Vater und Großvater einer ganzen Welt von Kindern, der die Gärten des Schloſſes ſeit dreißig bis vierzig Jahren cultivirte, als ſich das Ereigniß zutrug; es war jener treue Diener, deſſen Entlaſſung, wie man ſich erin⸗ nert, Orſola verlangt hatte, um ſich ihrer Herr⸗ ſchaft über Herrn Gérard zu verſichern.

Ich weiß nicht, wer den Mord begangen hat, ſagte er;doch ich weiß, daß die ermordete Frau eine böſe Frau war: ſie hatte ſich des Geiſtes von dieſem Manne bemächtigt, der nicht ihr Gatte war, und deſſen Frau ſie werden wollte,(und er deu⸗ tete auf Herrn Gérard). Sie hatte ihn behert, und

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