Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Bethört durch die Unruhe, durch die an Verwirrung gränzende Befangenheit, in der ſich Herr Gérard in dem Augenblicke befand, wo er die Kataſtrophe dem Maire anzeigte, hatte dieſer die Betäubung des Ver⸗ brechers für den Schrecken des Opfers genommen. Man hörte auch das Zeugniß von fünf bis ſechs Bauern, Pächtern und Grundeigenthümern von Viry, welche, da ſie zu Herrn Gérard nur in landwirth⸗ lichen Beziehungen, bei Gelegenheit von Ankäufen und Verkäufen von Gütern, geſtanden hatten, erklär⸗ ten, bei allen dieſen Verträgen habe ſich Herr Gérard als ein Mann von einer ſtrengen Pünktlichkeit und Redlichkeit gezeigt.

Man hörte noch zwanzig bis fünfundzwanzig Zeugen von Vanvres und vom Bas⸗Maudon, das heißt alle diejenigen, welche von Herrn Gérard, ſeit⸗ dem er unter ihnen wohnte, zahlreiche Zeichen ſeiner Wohlthätigkeit und ſeines Edelmuths empfangen hatten.

Diejenigen von unſeren Leſern, die ſich des Ka⸗ pitels betitelt:Ein Dorſphilantrop, erinnern, wer⸗ den begreifen, welche Wirkung auf die Jury die Er⸗ zählung der guten Handlungen des redlichen Herrn Gérard und vorzüglich die Erzählung der letzten, das heißt der, welche ihm beinahe das Leben gekoſtet hätte, hervorbringen mußte.

Selbſt über Herrn Gérard befragt, antwortete Herr Sarranti mit ſeiner ganz militäriſchen Treu⸗ herzigkeit, er halte ihn für einen vollkommen redlichen Mann, und er müſſe durch ſehr ernſte Anſcheine ge⸗ täuſcht worden ſein, um gegen ihn, Herrn Sarranti, eine ſo grauſame Anklage zu erheben. Worauf ihn der Präſident fragte:

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