Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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bürgerliche Schaffot, um mit lauter Stimme das politiſche zu reclamiren.

Das war aber nicht die Sache derjenigen, welche ihn verurtheilen wollten. Was man in Herrn Sar⸗ ranti zu finden wünſchte, das war der gemeine Dieb, der abſcheuliche Mörder, der ſich das blutige Ver⸗ mögen von zwei unglücklichen Kindern anzueignen trachtet und nicht der politiſche Verſchwörer, der, mit Gefahr ſeines Lebens, eine Dynaſtie an die Stelle einer andern ſetzen und mit gewaffneter Hand die Form einer Regierung ändern will.

Der Präſident war genöthigt, Herrn Sarranti mitten unter den von ihm gegebenen Erklärungen zurückzuhalten.

Bei dieſen Erklärungen durchlief das ganze Au⸗ ditorium ein ſympathetiſcher Schauer, der auch ihn, den Beamten, unwillkürlich und wie die Andern ergriff.

Dann kam die Angabe von Herrn Gérard.

Unſere Leſer erinnern ſich ſeiner vor dem Maire von Viry gemachten erſten Angabe am Tage, nach⸗ dem das Verbrechen begangen worden. Die zweite war identiſch dieſelbe. Es iſt alſo unnöthig, daß wir ſie hier mittheilen, da ſie der Leſer ſchon kennt.

Das Ende der erſten Sitzung nahm die Zeugen⸗ ausſage ein. Dieſe Ausſage war, ganz wider Sar⸗ ranti, ein langer Panegyricus von Herrn Geérard, gegen den, wenn man den Zeugen glauben durfte, der heilige Vincenz de Paula nur ein elender Egoiſt war.

Dieſe Zeugen waren keine andere, als der Maire von Viry. Der Leſer kennt ſchon den guten Mann.