Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Geſchichte im Umlaufe; es handelt ſich um etwas wie um ein Teſtament, das beim Tode dieſes älteren Bruders verſchwunden wäre, der in dem Augenblicke, wo man es am wenigſten erwartete, von einem Schlage getroffen worden ſein ſoll. Es war ein Sohn da. Haben Sie hievon ſprechen hören, Madame? Unbeſtimmt: die Geſellſchaft, die mein Vater ſah, war nicht die von Herrn von Valgeneuſe. Ihr Vater war ein redlicher Mann, Madame, und es gibt ein Sprüchwort über die Geſellſchaft, die man ſieht. Nun wohl, es war ein Sohn da, ein reizender junger Mann, den die Erben, die, wel⸗ che man anklagt, ſage ich, welche man an⸗ klagt, ſo handelt es ſich, wohlverſtanden, nicht um eine Anklage vor dem Aſſiſenhofe, den die Erben, aus dem Hauſe ſeines Vaters gejagt haben; denn er war notoriſch der Sohn des Marquis von Val⸗ geneuſe, der Neffe des Grafen und folglich der Vetter von Herrn Lorédan und Fräulein Suſanne. An eine großartige Exiſtenz gewöhnt, ſoll ſich dieſer junge Mann, der ſich plötzlich von allen Mitteln ent⸗ blößt ſah, ſodann erſchoſſen haben. Das iſt in der That eine düſtere Geſchichte! Ja, die aber, ſtatt die Familie zu verdüſtern, dieſelbe ſehr erfreut hat. Lebte der junge Mann, ſo konnte ſich jeden Augenblick das Teſtament wie⸗ derfinden und der wahre Erbe mit dieſem Teſtamente bewaffnet wiedererſcheinen; war aber der Erbe todt, ſo gab es keine Chance, daß das Teſtament allein wiedererſchien. Dies, was den Reichthum betrifft. Was die Succeſſe von Herrn von Valgeneuſe in