Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Gibaſſier war ungefähr ſeit einer halben Stunde hier in dieſer ſo wohl bekannten traurigen Lage, welche von Herrn Sarranti ſo gut geſchätzt werden mußte, als die Poſtchaiſe von dieſem oben auf einer Anhöhe erſchien.

Als er ſich dem umgeworfenen Wagen näherte, ſtreckte Herr Sarranti den Kopf zum Schlage hin⸗ aus, und er ſah auf der Straße ſeinen Magyaren, der mit Hülfe des Poſtillon vergebliche Verſuche machte, um ſeine Chaiſe in den Stand zu bringen, die Reiſe fortſetzen zu können.

Es wäre von Herrn Sarranti eine Verletzung aller Pflichten der Höflichkeit geweſen, hätte er Gi⸗ baſſier in einer ſolchen Verlegenheit gelaſſen, wäh⸗ rend Gibaſſier bei einem ähnlichen Umſtande ſich und ſeinen Wagen zu ſeiner Verfügung geſtellt hatte.

Er bot ihm alſo ebenfalls an, zu ihm einzuſtei⸗ gen, was Gibaſſier mit einer merkwürdigen Dis⸗ cretion annahm, indem er Vitry⸗le⸗Frangais als das Ziel der Verlegenheit feſtſetzte, welche er Seiner Er⸗ cellenz Herrn von Bornis zu verurſachen einwilligte. Das war der Name, unter welchem Herr Sar⸗ ranti reiſte.

Man transportirte auf den Wagen von Herrn von Bornis den Rieſenkoffer des Magyaren, und man ſchlug den Weg nach Vitry⸗le⸗Frangais ein, wo man zwanzig Minuten nachher ankam.

Man hielt vor der Poſt an.

Herr von Vornis verlangte Pferde; Gibaſſier irgend eine Carriole, um ſeine Reiſe fortzuſetzen.

Der Poſtmeiſter zeigte unter ſeiner Remiſe ein