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und dankbaren Demonſtration der Bewohner von Paris; — es war die Zeit der Demonſtrationen.
Da die Oppoſition damals, mit wenigen Ausnahmen, in der Majorität bei allen Klaſſen der Geſellſchaft war, ſo ergriff man die geringſte Gelegenheit im Fluge, und nie hatte das Rad, auf dem ſie ſich dreht, häufiger Halte gemacht.
Alles war ein Anlaß zu Demonſtrationen.
Touquet erfand die Tabaksdoſen à la Charte, und Touquet verkaufte fünfmalhunderttauſend Tabaksdoſen! Diejenigen, welche nicht ſchnupften, benützten ſie, um Bonbons darein zu thun; das war eine Demonſtration.
Pichat ließ Leonidas für die Freiheit Spartas ſter⸗ bend aufführen, und man erdrückte ſich an den Thüren des Théatre⸗Frangais: das war eine Demonſtration.
Der General Foy ſtarb; hunderttauſend Menſchen folgten ſeinem Leichenbegängniſſe, und Frankreich un⸗ terzeichnete eine Million für ſeine Witwe: das war eine Demonſtration.
Endlich war der Herzog de la Rochefoucauld⸗ Liancourt geſtorben; das war allerdings ein Edelmann, ein Royaliſt, da er aber zugleich ein Liberaler war, ſo benützte man ſeinen Tod, um eine Demonſtration gegen die Ultras und gegen die Jeſuiten zu machen.
Es waren auch alle Klaſſen der Geſellſchaft bei dieſer Menge repräſentirt. Der Kittel, die Blouſe, das Wamms des Arbeiters, der Alpaga und die Caſto⸗ rine des Bürgers, die Uniform des Nationalgardiſten, der Frack des Pair von Frankreich, die Simarre des Richters. Alles war vermiſcht.
Ein und derſelbe Schmerz, der Alles auf daſſelbe Terain zog, erniedrigte, was zu hoch war, erhob, was zu niedrig war, vermengte den Armen mit dem Reichen, den Civiliſten mit dem Militär, den Academiker und den Deputirten, den Beamten und den Arzt.
Was ſich aber am Krampfhafteſten unter dieſer Menge bewegte, das war die Jugend der Schulen, das waren die Hunderte von Studenten, welche, Kinder des vor⸗ hergehenden Tages, geheiligte Leute durch die religiöſe


