Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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Mitwirkung wurden, die ſie dieſer allgemeinen Trauer gewährten.

Zu jener Zeit gab es noch Schulen.

Schien ein Aufſtand eine gewiſſe Conſiſtenz zu er⸗ langen, ſo ſteckte der Bürger ganz zitternd die Naſe zum Fenſter hinaus und ſchaute nach rechts oder nach links, immer aber nach der Seite des Quartier Latin, und ſagte dann zu ſeiner Frau:

Beruhige Dich, Minette, es wird nichts ſein; ich ſehe die Schulen nicht herabkommen.

So ſchaute man 1792 nach der Seite der Vorſtädte; nur, wenn dieſe Vorſtädte herabkamen, wie am 5. und am 6. October, wie am 20. Juni, wie am 10. Auguſt, war es die Gewalt, welche die Gewalt verſtärkte, wäh⸗ rend, wenn die Schulen herabkamen wie am 5. Juni, es die Intelligenz war, welche die Gewalt verſtärkte.

Sah derſelbe Bürger in der Ferne den Wind die Schöße der knappen Jacken der Studenten aufheben, hörte man ihren Geſang wie einen Donner auf dem Gipfel des Berges toſen, den man die Rue Saint⸗ Jacques nennt, dann ſchloßen die Bürger, da ſie jede Hoffnung verloren, den politiſchen Horizont ſich auf⸗ heitern zu ſehen, wie der Conſtitutionnel ſo poe⸗ tiſch ſagte, die Bürger ſchloßen, verſtopften, verrammel⸗ ten ihre Buden und ihre Fenſter, und die Furchtſamen eilten in ihre Keller hinab und riefen:

Rette ſich, wer kann, meine Kinder! die Schulen kommen herab!

Der Name Schulen*) bedeutete Jugend, Unabhän⸗ gigkeit, Muth und Kraft, vielleicht aber auch ein wenig Ungeſtüm und Leidenſchaft.

Peoles, nicht zu verwechſeln mit dem, was man gewöhnlich in Deutſchland Schulen nennt; Unterrichtsanſtalten für Knaben etwa bis zum fünfzehnten Jahre; unter dieſen Schulen verſteht man die Poly⸗ kechniſche Schule, die Rechtsſchule u. dergl. Anſtalten; in welchen Jünglinge bis zum Mannesalter ihre wiſſenſchaftliche Bildung genie⸗ ßen. 86 z. B. bei Aufſtänden von Schulen, Feoles, die Rede, ſo ſind darunter vie Zöglinge der ſo eben erwähnten Anſtalten verſtanden. D. heberſetzer.

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