Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

von

lche

den pre⸗

ite;

ar⸗ res enn

des iten

ür⸗ we⸗

raft end,

in ver⸗

ßen rme ließ euf⸗ die⸗ nch, illſt n? ſie

alze

375

einathmen; ſodann, als ſie ſah, daß dieſelben unge⸗ nügend waren, rieb ſie ihre Schläfe mit Eſſig.

Die Ohnmacht blieb beharrlich, und nichts deutete an, Carmelite ſollte wieder zu ſich kommen.

Fragola ging an den Tiſch; ſie nahm hier einen Flacon, deſſen ſie ſich bei den verzweifelten Fällen be⸗ diente. Es war Eſſigſäure, mit der ſie die Bruſt ihrer Freundin einzureiben pflegte, wenn die Ohnmachten auf eine beunruhigende Art fortwährten.

Mein Vater, ſprach ſie zu dem Mönche,wür⸗ den Sie wohl die Güte haben, in daß anſtoßende Zim⸗ mer zu gehen?

Ich entferne mich, meine Schweſter, erwiederte Dominique.Ich werde ſelbſt zu Hauſe erwartet, und um eine Pflicht zu erfüllen, die ich für heilig erachtete, bin ich zuerſt hierher gekommen. Sie möge mir ver⸗ zeihen, daß ich ihr mit ſo wenig Schonung die Worte des Vaters meines Freundes überbracht habe.

Hienach legte er in ihre Hand die Reliquie, welche er vom Grafen von Penhoél empfangen hatte, und deren ganzen Werth er Fragola mit ein paar Worten erklärte, und er ging ab, das Mädchen ihrer frommen Sorge überlaſſend.

Einige Reibungen genügten, um das Leben wieder

in dieſen unbeweglichen Körper zu bringen, welcher

ſeelenlos zu ſein ſchien. Carmelite kam zu ſich, öff⸗ nete die Augen, und ſuchte vor Allem den Abbé Do⸗ minique.

Wo iſt er? fragte ſie mit erſtaunter Miene; oder habe ich vielmehr nur einen Traum gemacht?

Nein, erwiederte Fragola,er war da.

Dominique, nicht wahr?

Wo iſt er hingekommen?

Du biſt ohnmächtig geworden, und aus Discretion hat er ſich entfernt.