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Wir haben geſagt, dieſe moraliſche Wiedergene⸗ ſung, in welche Dominique den Vater von Colombau eintreten machte, habe ungefähr einen Monat gedauert.
Man war zur Mitte des Märzes gekommen, als eines Morgens vor der Stunde, wo der Graf beim Abbé Dominique zu erſcheinen pflegte, der Abbé Dominique beim Grafen erſchien.
Er hielt einen Brief in der Hand, und ſeine Stirne hatte einen zugleich freudigen und beſorgten Ausdruck.
„Herr Graf,“ ſagte er,„ſo lange mich nichts Ge⸗
bieteriſches nach Paris zurückrief, bin ich hier bei Ih⸗ nen geblieben; heute aber muß ich Sie verlaſſen.“
„Schlechterdings?“ fragte der Graf.
„Hier iſt ein Brief von meinem Vater, der mir mittheilt, er komme in Paris an, und ſeit faſt acht Jahren habe ich meinen Vater nicht geſehen.“
„Ihr Vater, Dominique, iſt ein glücklicher Mann, daß er einen ſolchen Sohn hat. Reiſen Sie, mein Freund, ich halte Sie nicht zurück.“
Doch das Datum ſeines Briefes und die wahr⸗ ſcheinliche Ankunft ſeines Vaters in Paris berechnend, gab der Abbé dem Grafen noch vier und zwanzig Stun⸗ den, und man kam überein, Dominique ſollte erſt am folgenden Tage abreiſen.
Der Tag war, was die anderen Tage geweſen waren, mit einer Verdoppelung von Traurigkeit mehr.
Man brachte den letzten Abend im Zimmer von Colombau zu.
Es wurde die Revue von Allem dem gemacht, was in dieſem Monat, den der Vater ins Unendliche hätte verlängern mögen, geſagt worden war.
Der Graf bat Dominique inſtändig, ſobald ihn ſeine Pflichten nicht mehr in Paris zurückhalten, wie⸗ derzukommen. Der Abbé Dominigue machte ſich hiezu von ganzem Herzen verbindlich. Er verſprach ihm über⸗ dies, mit ihm ſogleich bei ſeiner Ankunft in Paris einen


