Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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ten Abkömmling verweigert werde?. O meine Ahnen, mit dem Schatten Eurer Tugenden, wie eine große Eiche mit dem Schatten ihrer ungeheuren Aeſte, habt Ihr die ganze Bretagne bedeckt, und nun verweigert man Eurem Sprößling einen Winkel von dieſer Erde, die Ihr beſchattetet!.. O meine Ahnen! iſt es nicht eine große Traurigkeit und ein jämmerliches Ding, dieſem edlen Kinde, das mein einziger und vielgeliebter Sohn war, den Eingang in die Gruft ſeiner Väter verweigern zu ſehen, während Gott, vielleicht minder ſtreng als die Menſchen, ihm den Eintritt in den Him⸗ mel nicht verweigern wird?.. O meine Ahnen! Euch beſchwöre ich! Entſcheidet, ob dieſer letzte Penhoél un⸗ würdig iſt, an der Seite der übrigen Familie zu ruhen. Verſammelt Euch im Rathe, erhabene, reine Schatten; in der Welt, die Ihr bewohnt, rufet Euch bei Euren Namen, von Colombau dem Starken, der auf der Ebene von Poitiers, die Saracenen zurückſchlagend, im Jahre 732 getödtet wurde, bis auf Colombau den Loyalen, der 1793 ſeinen Kopf aufs Schaffot trug und mit dem Ausrufe ſtarb:Ehre ſei Gott im Himmel! Friede den Menſchen von gutem Willen auf der Erde! verſammelt Euch und richtet ihn, Ihr, die einzigen Richter, die ich anerkenne. Richtet denjenigen, deſſen Grab ich ſo eben gegraben habe, denjenigen, welchen ich in dieſe Erde niedergelegt habe, denjenigen endlich, deſſen Sarg ich mit dem Waſſer des Himmels beſprenge, das vom Herrn in der Höhlung eines Felſens aufbe⸗ wahrt worden iſt! Ich, der ich nicht ſein Richter bin, ich, der ich ſein Vater bin, verzeihe ihm und ſegne ihn!

Und dieſe Worte vollendend, ſchüttelte er den Fich⸗ tenzweig über dem Grabe, und wollte ihn ſodann Her⸗ vey reichen; doch das war mehr, als der arme Vater

ertragen konnte: ſein Geſicht bedeckte ſich mit einer

Todesbläſſe, ſeine Stimme verſchied in ſeiner Kehle, ein herzzerreißender Schrei drang aus ſeiner Bruſt her⸗