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ſein letztes Bett dem Letzten der Grafen von Penhoél bereiten.“
Und er fing an die Erde auszugraben.
Hervey folgte dem Beiſpiele, das ihm gegeben war.
Nicht Einer von den Anweſenden vermochte ſeine Thränen zurückzuhalten, als er dieſe zwei Greiſe ſah, den Bart und die Haare im Winde flatternd, das Grab eines Kindes grabend, das der Eine gezeugt und der Andere in ſeinen Armen gewiegt hatte.
Die Augen verloren zwiſchen den zwei Unendlich⸗ keiten, dem Himmel und dem Ocean, die Arme im Kreuze auf ſeiner Bruſt, unbeweglich, ohne Stimme, ohne Thränen, blieb Dominique aufrecht und wie in Entzückung ſtehen.
Der ſchöne Mönch in ſeiner ſeltſamen Tracht ſchien da zu ſein, um das pittoreske und poetiſche Drama zu vervollſtändigen, in welchem ihm ein gütiger Gott pro⸗ videntiell ſeine Stelle zugetheilt hatte.
Das Grab grub ſich raſch in dieſem bröckeligen Boden, und bald hatte es eine Tiefe von fünf bis ſechs Fuß.
Einer von den Trägern hatte Stricke: man ſchob ſie unter dem Sarge durch und ließ dieſen in das Grab hinab.
Man ſuchte das Weihwaſſer.
Dominique erblickte in der Aushöhlung eines nahen Felſens Waſſer ſo glänzend wie ein Spiegel.
Er ging auf den Felſen zu, ſprach über dieſem Waſſer die ſacramentlichen Worte, brach einen Fichten⸗ zweig, der einen natürlichen Sprengwedel bildete, tauchte dieſen Zweig in den Behälter, näherte ſich dem Grabe, beſprengte den Sarg und ſprach:
„Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geiſtes ſegne ich Dich, mein Bruder, und ich rufe auf Dich den Segen des Herrn herab.“
„Amen!“ antworteten die Anweſenden. „Gott, der Deine Abſicht kannte, konnte glein


