Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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Herr Graf, ſprach er,wo ſollen wir die ſterb⸗ lichen Ueberreſte Ihres Sohnes niederlegen?

Hat meine Familie nicht ihre Gruft auf dem Friedhofe von Penhoöl? fragte der Graf.

Der Friedhof von Penhoöl iſt geſchloſſen und der Friedhofwächter hat ſich geweigert, ihn zu öffnen.

Und ſeit wann iſt der Friedhof von Penhvöl für die Grafen von Penhvöl geſchloſſen?

Der Abbé antwortete mit ſanftem Tone:

Seitdem ſie Gott vor dem für ihren Tod bezeich⸗ neten Tage das Leben wiedergeben, das ihnen Gott ge⸗ ſchenkt hatte.

Verhält es ſich ſo, mein Vater, ſo wollen Sie mir folgen, ſprach der alte Edelmann mit feſter Stimme, indem er ſich ſtolz aufrichtete, während Hervey ſeinen Platz hinter dem Sarge einnahm.

Auf einen Wink des Abbé Dominique traten die vier Träger aus den Reihen hervor und nahmen ihre Laſt wieder auf, und der Leichenzug, dem der Abbé Do⸗ minique voranſchritt, ſetzte ſich, den Grafen von Pen⸗ hosl an ſeiner Spitze, langſam in Bewegung.

Man ging um den Thurm und die Ruinen des Schloſſes, man erſtieg eine letzte Kante des Felſens, und man befand ſich am weſtlichen Abhange der Küſte, dem ungeheuren, toſenden, ſtürmiſchen Ocean gegenüber.

Die Wellen waren ſchwarz und hochz; der Wind blies und machte die Haare des Greiſes flattern.

Kein Horizont konnte beſſer, als der, welcher ſich vor den Blicken von denjenigen entrollte, die dem Sarge des jungen Mannes vorangingen oder ihm folg⸗ len, einen Begriff von der Macht und dem Zorne Got⸗ tes gebenz nur möchte man wiſſen: nahmen dieſe grän⸗ zenloſe Macht, dieſer ungeheure Zorn, welche die Wel⸗ len des Oceans empören und am Himmel die Wolken, dieſe Wagen, welche die Stürme tragen, konnten zu⸗ ſammenſtoßen machen, nahmen ſie zum Gegenſtande