Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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Dominigque, iſt eines gewaltſamen Todes geſtorben, und er hat ſich ſelbſt das Leben genommen.

Ja, mein Vater, ſprach der alte Edelmann? doch je mehr das arme Kind verirrt iſt, deſto nothwen⸗ diger iſt es, daß man die Barmherzigkeit Gottes auf dasſelbe herabruft. Iſt der Arme nicht als ein guter Chriſt geſtorben, ſo iſt er wenigſtens, deſſen bin ich ſicher, als redlicher Menſch geſtorben.

Ich weiß es, Herr Graf.

Und woher wiſſen Sie es?

Ich war ſein Freund, und es war ſein letzter Wille, daß ich die Sendung vollbringe, die mich hier⸗ her führt.

Somit kommen Sie nur unter dem Titel eines Freundes?

Unter dem Titel eines Freundes und eines Prie⸗ ſters, Herr Graf.

Sie ſetzen ſich aber dem Zorne Ihrer Oberen aus, mein Vater?

Ich fürchte nur den Zorn Gottes, Herr Graf.

Wenden Sie ihn alſo vom Haupte meines Sohnes ab, mein Herr, und rufen Sie die ganze Milde des Herrn an.

Der Prieſter verbeugte ſich und ſtimmte, indem er ſich gegen den Sarg umwandte, das De profundis cla- mavi ad te! mit einer ſo feſten und zugleich mit einer ſo mächtig ſchallenden Stimme an, daß ſein Geſang bis zum Fuße vom Throne des Ewigen aufſteigen mußte.

De profundis clamavi ad te 1 wiederholte die Menge mit der ganzen Gewalt ihrer Stimme.

De profundis clamavi ad te 1 murmelte der Graf von Penhosl.

Als ſodann der Trauergeſang beendigt war, ſtand Jedermann auf.

Der Abbé Dominique ging auf den alten Edel⸗ mann zu.

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