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Allee durchſchritten, und man fing an die höchſten Noten
des vom Prieſter geſungenen und von denjenigen, welche ihm folgten, wiederholten Trauerpſalms zu hören.
Sobald er dieſe Noten vernahm, kniete Hervey nieder; der Graf aber blieb ſtehen: er wiederholte leiſe den Todtengeſang, der zwiſchen den Lippen von Herveh zu verſcheiden ſchien.
Als der Prieſter nur noch fünfundzwanzig Schritte vom Schloſſe entfernt war, winkte er den Trägern, und dieſe hielten an.
Hinter den Trägern hielten die Bauern an.
Der Zug blieb unbeweglich, die Geſänge ver⸗ ſtummten.
Der Prieſter trennte ſich vom Zuge und ging auf
den Grafen zu. Dieſer verſuchte es, ein paar Schritte ihm entgegen zu machen, doch es war ihm unmöglich, ſeine Füße vom Boden loszureißen. Hereh ſah, was bei ſeinem Herrn vorging, an der Bläſſe, die ſeine Stirne bedeckte. Er machte eine Bewegung, um ihm dieſen Platz, an dem er wie ver⸗ ſteinert feſthing, verlaſſen zu helfen und ihn im Noth⸗ falle zu unterſtützen; doch ſein Herr hieß ihn mit der Hand winkend an ſeiner Stelle bleiben.
Er hatte ſchon ein Knie erhoben, und er ſetzte es wieder auf die Erde.
Der Mönch hatte während dieſer Zeit die Entfer⸗ nung zurückgelegt, die ihn von der Thüre trennte. Auf der Schwelle dieſer Thüre hatte er einen Mann geſehen, und an der Bläſſe des Geſichtes von dieſem Manne hatte er den Vater von Colombau erkannt.
„Mein Herr,“ ſprach er,„ich habe von Paris bis hierher den Leib des Vicomte von Penhosl begleitet, und ich bringe ihn in das Schloß ſeiner Väter zurück.“
„Gott ſegne den frommen Mann, der einen Sohn ſeinem Vater zurückbringt!“ antwortete der alte Edel⸗ mann, indem er ſich vor der doppelten Majeſtät der Religion und des Todrs verbeugte.
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