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Neben dem Grafen brannten die Ueberreſte eines zu drei Vierteln erloſchenen Feuers.“
Derjenige, welcher dieſe große, traurige, unbeweg⸗ liche, ſtumme Geſtalt mit den im Winde flatternden Haaren und den Thränen in den Augen geſehen hätte, würde unwillkürlich an jenen alten Griechen von Argos gedacht haben, der, auf der Höhe der Terraſſe des Pa⸗ laſtes von Agamemnon ſtehend, ſeit zehn Jahren war⸗ tete, daß ein auf dem Berge angezündetes Feuer ihm anzeige, Troja ſei genommen.
Doch diesmal war dieſer der Herr und nicht der Diener, denn bald erſchien der Diener.
Das war auch ein Greis mit grauem Barte, mit langen Haaren, mit breitem Hute, bekleidet mit der traditionellen Tracht der Bretagne; nur war die Klei⸗ dung ſchwarz wie die des Herrn.
Er brachte eine Laſt Fichtenholz, womit er ohne Zweifel das Feuer wiederzubeleben gedachte; er näherte ſich dem alten Edelmanne, ſchaute ihn einen Augenblick an, ſetzte ein Knie auf die Erde, legte ſeine Laſt Holz auf die Plattform nieder, hob den Kopf wieder empor, um ſeinen Herrn abermals anzuſchauen, und warfeinige Zweige auf das kniſternde Feuer; ſodann, als er ſah, daß der Graf von Penhosl, Allem, was um ihn her vorging, fremd, unbeweglich blieb wie die Bildſäule des Schmerzes ſagte er:
„Ich beſchwöre Sie, mein guter Herr, gehen Sie hinab, und wäre es nur auf eine Stunde, und ich werde an Ihrer Stelle wachen. Ich habe ein großes Feuer in Ihrem Zimmer gemacht und Ihr Frühſtück zubereitet. Wollen Sie nicht ſchlafen und ſo der Kälte ausgeſetzt bleiben, ſo ſammeln Sie wenigſtens Kräfte gegen das Wachen und das Meer.“
Der Graf antwortete nicht.
„Gnädigſter Herr,“ fuhr beharrlich der alte Diener fort, indem er ſich ſeinem Gebieter näherte,„es ſind nun bald achtundvierzig Stunden, daß Sie weder aus⸗


