Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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CXLIII. Stapat Pater.

Der Thurm von Penhröl, ein Ueberreſt von einem während der Kriege in der Vendée niedergeriſſenen Feu⸗ dalſchloſſe des dreizehnten Jahrhunderts, das ſelbſt in dem, was davon übrig war, auf ein romaniſches Ge⸗ bäude gleichſam geimpft zu ſein ſchien, der Thurm von Penhoöl lag ein paar Stunden von Quimper am Ge⸗ ſtade von demjenigen Theile des Oceans, welchen man das wilde Meer nennt. Auf den Gipfel eines ab⸗ ſchüſſigen Felſens geſtellt, vergraben in den Wachhol⸗ derſtauden und im Farnkraute, beherrſchte er die atlan⸗ tiſche Woge wie ein Adlerneſt, und ſchien hier zu ſtehen als eine vorgeſchobene Schildwache beauftragt, die Se⸗ gel, welche am Horizont erſchienen, zu ſignaliſiren.

Auf der dem Ocean entgegengeſetzten Seite, das heißt auf der öſtlichen Seite und folglich an der Straße nach Quimper, gebrach es der Gegend, die man vor Augen hatte, obſchon ſie ziemlich monoton und einför⸗ mig, nicht an Größe in ihrer Monokonie und Einför⸗ migkeit.

In der That, man denke ſich auf einer mit Hügeln beſäeten und völlig unbewohnten Ebene eine lange Allee von Meerfichten nach einem unſichtbaren Dorfe mün⸗ dend, unſichtbar ſo wie es lag in einer Art von Schlucht, und ſeine Gegenwart nur durch Rauchwirbel verrathend, welche wie bläuliche, zerzauſte Geſpenſter zum Himmel aufſtiegen.

Dieſes Dorf war das Dorf Penhosl, einſt unter der Oberlehensherrlichkeit des iſolirten Thurmes, wel⸗ chen wir zu beſchreiben verſucht haben.

Das Ganze der Landſchaft glich einer Kathedrale,

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