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ungeheure Amboſſe fielen; wieder andere Male war es das Klirren von eiſernen Ketten, deren Ringe man ganze Stunden lang auf Marmorplatten abzukörnen ſchien.. Dabei war das Gehör nicht der einzige Sinn, der unangenehm afficirt wurde, wenn man durch die Straße ging oder in der Umgegend dieſes Luftloches der Hölle wohnte: es kamen tguſend verpeſtete Gerüche, tauſend tödtliche Miasmen, Ausſtrömungen von Kohle und Schwefel daraus hervor,— lauter in den Augen der Menge genügende Urſachen, um die Peſten, die Fieber zu erklären, welche beſonders das vierzehnte und das fünfzehnte Jahrhundert verheerten.
Wer verurſachte dieſen Lärmen? was verbreitete dieſe faulen Miasmen? wir wiſſen es nicht: die Legende beſchränkt ſich darauf, daß ſie die Thatſache beſtätigt, ohne zur Quelle hinauf⸗ oder vielmehr hinabzuſteigen; nur,— wie dies immer in ſolchen Fällen geſchieht,— beſchuldigte man eine Bande von Falſchmünzern, ſie
bewohne die Höhlen, mit denen der Brunnen in Ver⸗
bindung ſtehe.
Andererſeits ſahen die religiöſen Seelen hierin zu⸗ gleich eine erſchreckliche Drohung und eine liebreiche Warnung des Herrn, welcher geſtatte, daß der Lärm des Geheules der Verdammten bis zur Erde durch die⸗ ſen furchtbaren Brunnen emporſteige, der ihm als Con⸗ ductor diente.
Sicher iſt, daß ein Brunnen, aus dem ſolche Ge⸗ räuſche hervordrangen, und der ſolche Ausdünſtungen verbreitete, mit Recht der Puits⸗qui⸗parle genannt wer⸗ den konnte, und, wie Carmagnole ſo vernünftig bemerkt hatte, dieſer Brunnen, welcher im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert ſo gewaltige Schreie ausge⸗ ſtoßen, konnte wohl im neunzehnten einiges Stöhnen von ſich geben.
Bemerken wir, daß 1827 ſchon ſeit mehreren Jah⸗ ren der Brunnen für die Bewohner des Quartiers ge⸗


