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uns indeſſen nicht entmuthigen und ſuchen wir den Schlüſſel dieſer Vorfälle.“
Nach dieſer Rede, welche beſtimmt war, den durch den Tod von Vol⸗au⸗Vent und das Verſchwinden der ſechzig Verſchwörer ein wenig niedergeſchlagenen Muth wieder zu heben, horchte Herr Jackal aufs Neue; und da Jedermann den Athem an ſich hielt, ſo hörte man genau die Klagen eines menſchlichen Geſchöpfes, das hundert Fuß unter der Erde begraben zu ſein ſchien.
Herr Jackal wandte ſich nach einem Punkte der Straße, klopfte mit der Hand an einen drei bis vier Fuß über der Erde erhöhten Laden und ſagte:
„Das Geräuſch kommt von hier.“
Carmagnole näherte ſich und ſprach:
„Die Stimme ſcheint in der That aus dieſem Brun⸗ nen zu kommen, und ich füge bei, daß dies, wenigſtens für mich, nichts Erſtaunliches iſt, da wir es mit dem Puits⸗qui⸗parle zu thun haben.“
Viele von unſeren Leſern wiſſen ohne Zweifel nichts von der Eriſtenz des Puits⸗qui⸗parte und
ſogar von der der Straße, die dieſen Namen trägt.
Sagen wir ihnen ſchleunigſt, daß dieſe Straße zwiſchen der Rue des Poſtes und der Rue Neuve⸗Sainte⸗Gene⸗ vieve liegt, und daß im Winkel dieſer Straße ein über dem Randſteine mittelſt eines Ladens geſchloſſener Brunnen iſt, der ſeinen Namen dieſer Straße gege⸗ ben hat.
Im Mittelalter gingen die Bewohner dieſes Quar⸗ tiers, wenn es einmal finſtere Nacht war, nicht ohne zu ſchauern durch dieſe Straße, die ſich mit einem gäh⸗ nenden Brunnen ſchloß.
Mehrere von den muthigſten Bürgern, Mehrere von den am wenigſten furchtſamen Studenten erklärten in der That, ſie haben aus dem Schlunde ſeltſame Ge⸗ räuſche, bizarres Schallen von Stimmen, Geſänge in einer unbekannten Sprache hervorkommen hören; andere Male war es der Ton von Rieſenhämmern, welche auf


