Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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den Ruinen eines chklopiſchen Gebäudes geglaubt, das einſt von Titanen bewohnt geweſen.

Herr Jackal ging rings im Saale umher, und während er dies that, fühlte er den Schweiß verletzter Eitelkeit auf ſeiner Stirne perlen. Offenbar war er mnyſtificirt.

Er ſchaute umher, hinauf, hinab; nichts am Pla⸗ fond, als das Fenſter, durch welches Vol⸗au⸗Vent ge⸗ fallen warz nichts an den Wänden, als die Oeffnung, durch welche Carmagnole geſprungen war.

Nachdem man dieſen Hauptpunkt bewahrheitet hatte, kam man zu der ſecundären Sache, das heißt zum Leich⸗ name von Vol⸗au⸗Vent, der, wie geſagt, in einer Blut⸗ lache ſchwimmend, die Glieder ausgerenkt, den Schädel geöffnet, unter dem Fenſter lag.

„Der Unglückliche!“ murmelte Herr Jackal, weni⸗ ger aus Mitleid, als um auf irgend eine Art die Lei⸗ chenrede eines auf dem Felde der Ehre geſtorbenen Braven zu ſprechen.

„Wie läßt ſich das aber erklären,“ fragte Longue⸗ Avvine,„und was iſt Vol⸗au⸗Vent eingefallen, daß er einen Sprung von ſechzig Fuß gemacht hat?“

Herr Jackal zuckte die Achſeln, ohne Longue⸗Avoine zu antworten; Carmagnole nahm aber das Wort, deſſen ſich zu bedienen ſein Chef verachtete, und ſagte:

„Was ihm eingefallen iſt? Es iſt Vol⸗au⸗Vent offenbar gar nichts eingefallen: er hat vom Dache in eine Manſarde zu ſpringen geglaubt, und iſt vom Dache in ein Erdgeſchoß geſprungen. Ich würde keinen ſol⸗ chen Bock ſchießen.“

„Und was haſt Du gemacht?“ fragte Herr Jackal; „denn ich nehme an, Du haſt nicht die Unklugheit be⸗ gangen, welche Barbette in dieſem Augenblicke begeht, — mit einem Lichte zu ſchauen, ehe Du geſprungen biſt.“

„Ah! ja wohl!“

„Ich höre,“ ſagte Herr Jackal, der gar nicht hörte,

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