Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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CXVII. Vergebliche Mühe.

Zwei Männer blieben auf der Straße mit der Piſtole in der Fauſt, während Herr Jackal, die Hand in die um ſeinen Caſſe⸗téte gerollte doppelte Schnur ſteckend, die Thüre heftig aufſtieß und zuerſt eintrat.

Die zwei Fackelträger folgten ihm, und der Reſt der Schaar trat in der von uns genannten Ordnung ein.

Der Raum, in den wir mit dem erſten Schlage eingedrungen ſind, war eine Art von Vorzimmer, un⸗ gefähr drei bis vier Metres lang und ſechs Fuß breit. Dieſes Vorzimmer oder vielmehr dieſer, von oben bis unten mit Kalk geweißte, Gang mündete gegen eine eichene Thüre, welche ſo dick und ſo ſolid, daß die drei Schläge, die Herr Jackal daran that, nicht ſtärker als wenn man an eine Granitmauer geſchlagen

ätte.

Der Polizeimann ſchien auch die dreifache Förm⸗ lichkeit zu Befreiung ſeines Gewiſſens zu erfüllen; als dieſe Förmlichkeit erfüllt war, verſuchte er es, die Thüre zu erſchüttern, doch vergebens: die Thüre war taub, ſtumm, unempfindlich; man hätte glauben ſollen, es ſei das Thor der Hölle.

„Vergeblich!“ ſagte Herr Jackal;„man müßte den

Widder von Duilius oder die Catapulte von Gottfried von Bouillon haben!— Wo ſind die Dietriche, Brin⸗ d'Acier.“ Ein Mann trat vor und übergab Herrn Jackal einen Bund Schlüſſel und Hakenz doch die Thüre ließ ſich eben ſo wenig mit einem Diebshaken aufmachen, als ſie ſich hatte ſprengen laſſen. Es war klar, daß man ſie von innen verbarricadirt hatte.