Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

50

Es war ein kleiner magerer Mann mit olivengrü⸗ nem Teint, mit glühenden Augen, mit ſchnarrender Sprache und provengaliſchem Dialekte, eines von den bizarren Weſen, wie man ſie an den Ufern des Mittel⸗ ländiſchen Meeres trifft, und die alle Sprachen ſprechen, ohne ihre Mutterſprache zu kennen.

„Nun, Carmagnole,“ fragte Herr Jackal,„welche Neuigkeit bringen Sie?“

„Ich bringe die Reuigkeit, daß das Loch gemacht iſt: noch einen letzten Schlag mit der Haue, und man kann hinein.“

Longue-Avoine horchte mit der größten Aufmerk⸗ ſamkeit; denn nach ſeiner Anſicht war er es, den man mit der Expedition, deren Schauplatz das Haus von Barbette war, hätte beauftragen müſſen.

„Und das Loch iſt groß genug, daß ein Mann durchſchlüpfen kann?“ fragte Herr Jackal.

„Ei! ich glaube wohl!“ erwiederte Carmagnole; „ein Loch ſo groß wie eine Thüre; die Stühle⸗Ver⸗ mietherin und ich haben es auch ſchon die Barbette⸗ Thüre genannt.“

„Ah!“ murmelte Longue⸗Avoine,„das iſt in ihrer Stube! Welche Demüthigung für mich: ich beſitze das Vertrauen meines Chefs nicht mehr!“

„Und Sie haben dieſen Durchbruch ohne Geräuſch gemacht?“ fuhr Herr Jackal fort.

„Ich hörte die Fliegen athmen.“

„Es iſt gut; kehre zur Barbette zurück, rühre Dich nicht, und erwarte mich.“

Carmagnole verſchwand, wie er gekommen war das heißt raſch und ſtill wie eine Sternſchnuppe.

Er war kaum in die Impaſſe des Vignes zurück⸗ gekehrt, als ein ſcharfes Pfeifen aus dem Dache des verdächtigen Hauſes hervorzukommen ſchien.

Herr Jackal trat aus ſeinem Verſtecke, machte ein paar Schritte auf der Straße, und erblickte einen Mann rittlings auf der Kante des Daches.

Spe

Spr

überr wird iſt d in ſe ſtecker ähnli 2 ausm erſten 2 vaf en bl

2 Ordm ihre links ten M gue⸗A