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mereien zu, denen ſie an gewiſſen Tagen des Jahres preisgegeben iſt.
„Weiter, weiter,“ ſagte verächtlich Herr Jackal.
„Doch eines Abends mußte ich mich in das Augen⸗ ſcheinliche ergeben,“ fuhr Longue⸗Avoine fort.
„Laß das hören.“
„Ich kam früher als gewöhnlich, da ich an dieſem Tage keinen Dienſt hatte, und ich ſprach meine Gebete mit Opportune, als ich das ſeltſame Geräuſch hörte, welches ſie ziemlich richtig charakteriſirte, indem ſie es mit dem Manveuvre eines Regimentes verglich. Dann ging ich, ohne ihr etwas zu ſagen, nachdem unſere Gebete beendigt waren, hinab, um das Haus zu inſpi⸗
ciren, deſſen Wand gemeinſchaftlich mit der des Zim⸗
mers von Barbette war. Ich ſchaute nach dem Fenſter: keine Spur von Licht; ich hielt mein Ohr an die Thüre: keine Ahnung von Geräuſch. Am andern Tage kam ich wieder und ſtellte mich gerade da, wo wir ſind, in Hinterhalt: ich ſah nichts. Ich kam am zweiten Tage abermals: noch nichts. Endlich, vierzehn Tage nachher, und es ſind heute vierzehn Tage, ſah ich, wie ich Ihnen zu ſagen die Ehre gehabt habe, ſechzig Männer, in Gruppen von zwei, vier, ſechs, eintreten und dies im Zeitraume von ungefähr zwei Stunden, genau, wie wir es heute Abend geſehen haben.“ „Und was iſt Deine Meinung über dieſes Aben⸗ teuer, Longue⸗Avoine?“ „Meine Meinung?“
„Ja, Du mußt nothwendig eine Meinung, ſo falſch und ſo albern ſie auch ſein mag, über das, was in die⸗
ſem Hauſe vorgeht, haben.“
„Ich ſchwöre Ihnen, Herr Jackal„
Herr Jackal hob zum zweiten Male ſeine Brille empor und ſchaute Longue⸗Avoine mit ſeinen eigenen Augen an.
„Longue⸗Avvine,“ ſagte der Polizeichef,„erkläre mir, warum Du mir in der vorigen Woche Deine
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