Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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CXVI. Die Barbette.

„Höre, Du haſt den Roſentopf entdeckt,“ fuhr Herr Jackal fort;„es iſt alſo billig, daß ich mich an Dich wende, um den ganzen Wohlgeruch einzuathmen. Wie haſt Du dieſes Abenteuer gewittert? Sei kurz.“

„Die Sache verhält ſich ſo, Herr Jackal. Sie wiſſen, daß ich immer religiöſe Grundſätze gehabt habe?“

„Nein, ich wußte das nicht.“

„Oh! da habe ich alſo meine Zeit vertoren?“

„Nein, da Du etwas entdeckt haſt. Wie? ich weiß noch nichts; doch es iſt augenſcheinlich, daß ſich nicht ſechzig Perſonen in der Rue des Poſtes verſam⸗ meln und alle in daſſelbe Haus eintreten, um Perlen anzufädeln?“

„Ich wäre indeſſen ſehr in Verzweiflung, ſollten Sie nicht an meine religiöſen Grundſätze glauben, Herr Inſpector?“

„Geh' zum Teufel mit Deinen religiöſen Grund⸗ ſätzen!“

„Aber, Herr Jackal.

„Von welcher Biruung ſind Deine religiöſen Grundſätze bei der Sache, die uns beſchäftigt, das frage ich Dich,“ ſagte Herr Jackal.

Und er hob ſeine Brille empor, um Longue⸗Avvine ſcharf in die Augen zu ſchauen.

„Ei! Herr Jackal,“ erwiederte Longue-Avoine, „meine religiöſen Grundſätze haben mich dieſer Sache auf die Spur gebracht.“

„Nun wohl, ſo ſage ein Wort von Deinen Grund⸗ ſätzen, doch wenn es möglich iſt, ſage nicht zwei.“

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