Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Woher dieſer geheimnißvolle Verzug komme? wo⸗ her er komme, Mylords und meine Herren?.. Muß ich es Ihnen ſagen?.. Ja, ich glaube, es geziemt ſich, Ihnen dieſes Zeichen von Ehrerbietung zu geben.

Sprechen Sie! ſprechen Sie!

Nun wohl, da ich es Ihnen ſagen muß: dieſer Verzug kommt von einem ungeheuren, erſchrecklichen, unerhörten Unglück, das vor einem Augenblicke Ihrem Lieblingskünſtler, unſerem Kameraden, unſerem Freunde Phénix Fafiou zugeſtoßen iſt, welcher, wie Jeder weiß, die Bedientenrolle ſpielen ſollte; eine unerläßliche Rolle in einem Stücke von nur vier Perſonen, wobei der Diener die erſte Rolle ſpielt.

Es entſtand eine gewaltige Bewegung in der Menge, wodurch ſie bewies, ſie ſei nicht unempfindlich für das Fafivu widerfahrene Unglück.

Copernic bedeutete durch einen Wink, er wolle fortfahren, und die Zuſchauer, ungeduldig, von ihrer Angſt befreit zu werden, beeilten ſich, wieder zu ſchweigen.

Caſſandre fuhr fort:

Doch was für ein Unglück iſt denn Phénix Fa⸗ fiou widerfahren? werden Sie mich einſtimmig fragen. Mylords und meine Herren, es iſt ihm ein Unglück widerfahren, wie es Ihnen, mir, dem Herrn, der Dame, unſern Freunden, unſern Feinden widerfahren kann, denn wir ſind Alle ſterblich, wie mir eines Tages im Vertrauen der Fürſt Metternich ſagte.

Neuer Tumult unter der Menge.

Ja, Mylords und meine Herren, rief Copernic die durch ſeine Worte hervorgebrachte Senſation be⸗ nützend, um ſich der Menge völlig zu bemächtigen;Fja, Fafiou, Ihr geliebter Künſtler wäre vorhin beinahe geſtorben.

Bei dieſer Kunde brachen mehrere Zuſchauer und ſehr viele Zuſchauerinnen in ein banges, trauriges Stöhnen aus.