Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Copernic dankte der Menge mit der Hand und mit

dem Blicke und fuhr dann in folgenden Worten fort:

Vernehmen Sie die Thatſache, Mylords und meine

Herren, die Thatſache jedes Schmuckes entkleidet und Ihnen in ihrer erſchrecklichen Einfachheit vor die Augen geſtellt. Man hatte ſeit einiger Zeit bemerkt, daß ſich Fafiou in Winkel zurückzog, daß Fafiou traurig wurde, daß Fafiou abmagerte; das Auge umzog ſich ſichtbar mit einem blauen Kreiſe; die Backenknochen wurden von Tag zu Tag röther und hervorſpringender; die Zähne entblößten ſich vom Fleiſche, und das Kinn näherte ſich merkbar der Naſe, die ſich, der des unglück⸗ lichen Vaters Aubry ähnlich, welchen ich an den Ufern des Miſſiſſipi kennen lernte, traurig gegen das Grab neigte!.. Was hatte Fafivu? welcher brennende Schmerz wühlte dumpf in dieſem auserwählten Künſtler? ver⸗ ſchlimmerte ſich ſein Magen? ſchwächte ſich ſeine Bruſt?

Nein; das Wachsthum von Phenix war vollendet.

War es das Elend, das einfache Elend, was ihn ver⸗ folgte? war er genöthigt, auf den Straßen mit bloßem Kopfe zu gehen, aus Mangel an einem Hute; barfuß zu gehen aus Mangel an Schuhen; in Hemdärmeln aus Mangel an einem Rocke? Nein, Sie konnten ſich hievon durch ſich ſelbſt überzeugen: Faſfiou hat einen neuen Dreiſpitz, neue Schuhe, eine neue Jacke, die ich ihm von meinen alten Kleidern zu nehmen erlaubt habe. Hatte Fafiou einen geliebten Verwandten zu beweinen? führte er in der Tiefe ſeines Herzens das Trauergeleit ſeines Vaters oder ſeiner Mutter? war ſein Oheim geſtorben, ohne ihm etwas zu vermachen,

oder ſein Neffe ihm Schulden hinterlaſſend? Nein, My⸗ lords und meine Herren; Fafiou hatte weder Vater,

noch Mutter, Fafiou hatte keinen Oheim, Fafion hatte keine Familie. Aber, werden Sie mich fragen, My⸗ lords und meine Herren, aber was hatte denn Faſivu? was er hatte, meine Herren? was er hatte?

Ja, ja, was hatte er? rief die Menge.

Er hatte, was zu haben wir Alle, groß wie klein*