Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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wel⸗ſ bezahlte, Schreie der Entrüſtung und Hurrahs der bis Wuth von ſich.

Cit⸗ Eines, was ich ſeitdem ich Theater mache und es i demüthig der Würdigung der Philoſophen und der Ft Analyſe der Gelehrten unterwerfe, bemerkt habe, iſt it übrigens, daß ein Zuſchauer, je weniger er bezahlt hat, deſto anſpruchsvoller iſt, und daß bei den erſten

Vorſtellungen die bitterſten Kritiken und die heftigſten i Pfeifen beinahe immer von denjenigen kommen, die, illac um einzutreten, nicht die Mühe gehabt haben, die Hand eit in die Weſtentaſche zu ſtecken.

ſ Die Menge, welche ſeit einer Stunde und zwanzig ten Minuten wartete und an dieſem Abend, man weiß nicht en warum, dreimal zahlreicher war als gewöhnlich, die i Menge glaubte ſich alſo berechtigt, gegen dieſes Ver⸗ ibt brechen beleidigter Men ge durch drohendes Geſchrei iſtes und Flüche entlehnt den verſchiedenen Poiſſards⸗Kate⸗ iſche chismen, welche damals im Umlaufe waren und zum ilée Gebrauche der jungen Leute von guter Familie ver⸗ ii öffentlicht wurden, zu proteſtiren.

Endlich, gegen halb ſechs Uhr, erſchien Herr Galilée ütt Copernie ſelbſt, als er das von den Zuſchauern, welche ütt nichts ſahen, von den Zuhörern, welche nichts hörten, ünd ausgeſtoßene Geſchrei der Entrüſtung vernahm, welche

htet Herr Galilée Copernic, der nach der ſeiner Baracke ver⸗ 8 liehenen ſchaukelnden Bewegung urtheilte, der Sturm ſtu ſei ernſt und die Menge fange an hohl zu gehei, er⸗ ſchien, ſagen wir, endlich ſelbſt auf der Bühne mit ſei⸗ nem Caſſandre⸗Coſtume bekleidet.

Doch dieſer Anblick, von dem man hätte glauben

ſollen, er ſei geeignet, die Aufregung zu beſchwichtigen, 6 ſchien dieſelbe im Gegentheile zu vermehren. Trotz der

els Majeſtät, mit der ſich Herr Galilée Copernic der Menge repräſentirte, brach dieſe in ein Ziſchen und Pſeifen

aus, in ein Ziſchen ſo heftig, in ein Pfeifen ſo ſchrill, in daß der unglücktiche Komödiant fünf Minuten lang

cht nicht ein einziges Wort articuliren konnte.