Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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1380

noch erſtreckt, vom Theater von Madame Saqui, wel⸗ ches das Théaͤtre des Funambules geworden iſt, bis zum Théatre du Cirque Imperial, früher genannt Cir⸗ que Olympique oder, noch populärer, Cirque Franconi.

Die fünf bis ſechs Fuß hohe Bühne hatte zum Horizont eine ungeheure gemalte Leinwand in mehrere Felder abgetheilt, wo coloſſale Frauen, weiße Neger, Rieſen, Zwerge, Robben, Sirenen, Hahnenkämpfe, Scorpione Büffel verſchlingend, ein Skelett Theorbe ſpielend, Latude aus der Baſtille entweichend, Ravaillac Heinrich IV. in der Rue de la Ferronnerie ermordend, endlich der Marſchall von Sachſen den Sieg bei Fon⸗ tenoy erfechtend dargeſtellt waren. Die Schlachten aus der Zeit der Republik und des Kaiſerreichs waren ausdrücklich verboten. Ueberdies war eine Samm⸗ lung von allen vergangenen und zukünftigen Bildern der bekannten Meſſen an den Stangen des Gerüſtes aufgehängt und ſchaukelte ſich im Winde wie lateiniſche Segel; ſo daß das Etabliſſement des Herrn Galilée Copernic einer, im Ocean der Menge ſchiffenden, un⸗ geheuren Jonke glich.

Dieſe Bühne, es iſt nothwendig, daß wir dar⸗ auf zurückkommen, dieſe Bühne, welche eine benütz⸗ bare Oberfläche von ſieben bis acht Fuß Breite und etwa zwanzig Fuß Länge bot, war glänzend beleuchtet durch einen Kaſten von vierzehn Lämpchen, denen ein dichter Rauch entſtrömte, welcher ſich, wie ein Periſtyl, an dieſem dem Gotte der Kunſt geweihten Tempel erhob.

Man hatte ſie um fünf Uhr angezündet, und der Anblick dieſer Beleuchtung hatte ein wenig die Menge beruhigt, welche ſchon ſeit einer Stunde wartete; da aber über zwanzig Minuten die Lämpchen angezündet waren, da ſie bedeutend rauchten und trotz des Theaterzettels, der poſitiv auf den Schlag vier Uhr große Parade geſpielt von Herrn Phénix Fafion und Herrn Copernie Galilée ankündigte, Niemand erſchien, ſo gab die Menge, obſchon ſie durchaus nichts

repri aus, daß

nicht