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„Das iſt möglich,“ erwiederte der Kellner;„doch ich habe Befehle.“
„Befehle von wem?“
„Befehle vom Herrn.“
„Von Herrn Robinet?“
„Von Herrn Robinet.“
„Er hat Dir verboten, mir Credit zu geben?“
„Nein; doch er hat mir befohlen nur gegen baar Geld an Sie zu verkaufen.“
„So laſſe ich es mir gefallen!“
„Das ſteht Ihnen an?“
„Ja: die Ehre iſt befriedigt.“
„Dann ſind Sie nicht ſehr ſchwierig!“
„Auf Deine Geſundheit, Croc⸗en⸗Jambe!“ ſagte la Gibelotte.
„Auf Deine Geſundheit, la Gibelotte!“ erwiederte Croc⸗en⸗Jambe.
Und Beide nahmen ihr Glas Branntwein in An⸗ griff,— jeder mit ſeinem Charakter; Croc⸗en⸗Jambe, indem er es in ſeine Kehle warf, wie er einen Brief in die Poſtlade geworfen hätte, la Gibelotte ſchlürfend.
„Haſt Du das Bulletin der geſtrigen Börſe ge⸗ ſehen?“ fragte la Gibelotte;„ich habe es nicht geſehen.“
„Du vergiſſeſt, daß ich nicht leſen kann,“ erwie⸗ derte Croc⸗en⸗Jambe.
„Ah! es iſt wahr,“ ſagte la Gibelotte mit einem Ausdrucke der Verachtung.
„Die Fünfprocentige hat 100 Franken 75 Centi⸗ mes gemacht,“ bemerkte ein Nachbar mit ſchwarzem Rocke, mit einer fettigen Halsbinde mit einer Kette von Chryſocal und mit zweifelhafter Miene.
„Ich danke, Herr Guy d'Amour,“ erwiederte la Gibelotte.
Und er ſchenkte Croc⸗en⸗Jambe ein zweites Glas Branntwein ein.
„Dann iſt es für heute Baiſſe,“ fügte er bei.
„Darauf wollte ich meine Hand ins Feuer legen,“


