Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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„In dieſem Falle habe ich Luſt, zu kaufen,“ ſagte la Gibelotte mit dem Aplomb eines alten Wechſel⸗ agenten.

„Ich, ich würde kaufen!“ erwiederte hoffärtig Croe⸗ en⸗Jambe.

Und er ſandte ein zweites Glas Branntwein dem erſten nach.

La Gibelotte ſchenkte ihm ein drittes ein.

„Haſt Du geſehen, auf welche Art dieſer Geck Sal⸗ vator uns gegrüßt hat?“ fragte er ſeinen Gefährten.

„Nein, ich habe es nicht geſehen,“ antwortete Croe⸗ en⸗Jambe.

„Das iſt um ſchwitzen zu machen!.. Ah! er hält ſich alſo für den König der Commiſſionäre?“

„Mich dünkt, er hält ſich für etwas Beſſeres als dies,“ ſagte Croc⸗en⸗Jambe.

„Wäreſt Du meiner Meinung,“ fuhr la Gibelotte fort, indem er dem Lumpenſammler ein viertes Glcs einſchenkte,„ſo würden wir unſere Rechnung als zwei wahre Freunde, was wir ſind, ordnen, ohne einen Drit⸗ ten in unſere Geldangelegenheiten ſich einmiſchen zu laſſen.“ „Mir iſt das ganz lieb; doch ich ſage Dir zum Voraus, daß es mich entſetzlich durſtig macht, von den Angelegenheiten zu reden.“

„So laß uns trinken!“ rief la Gibelotte.

Und er ſchenkte ein fünftes Glas Branntwein Croc⸗ en⸗Jambe ein, dem es vor den Augen zu flimmern anfing.

„Ich ſagte alſo,“ ſprach la Gibelotte,„Du ſeiſt mir die Summe von hundert fünfundſiebzig Franken vierzehn Centimes ſchuldig.“

„Und ich,“ entgegnete Croc⸗en⸗Jambe, der das Zahlengedächtniß noch nicht verloren hatte,„ich ſagte, ich ſei Dir nur die Summe von fünfundſiebzig Livres zehn Sous ſchuldig.“