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Dir, ehe wir uns zu Tiſche ſetzten, hinſichtlich des Einfluſſes ſagte, den ein gutes Mahl auf die Art, wie man die Dinge betrachtet, haben kann?“
„Wohl, mein Freund, nun, da ich geſpeiſt habe, ſehe ich Alles roſa, und ich mache Dir mein aufrich⸗ tiges Compliment. Laß mich meinen Kaffee trinken, und dann werde ich Dir ſagen, warum ich Dir mein Compliment mache.“
„Sie finden Sie alſo ſchön?“ fragte Petrus, der ſich dem ſanften Abhange überließ, welchen, ohne es wahrzunehmen, die Verliebten von ihrer Liebe ſprechend hinabſteigen.
„Ob ich ſie ſchön finde! beim Teufel! ich müßte ſehr häkelig ſein, mein Lieber... Wetter! das iſt ganz einfach eine der reizendſten Frauen von Paris, und wenn ich mich ihres Geſichtes recht erinnere, ſo gleicht ſie jener Nymphe von Ovid...
„Nein, nein! ſie gleicht Niemand, mein Oheim! erniedrigen Sie ihr himmliſches Geſicht nicht dadurch, daß Sie es ſelbſt mit einer Halbgöttin vergleichen!“
„Oh! oh! mein Kind, Du biſt ſehr verliebt; deſto beſſer! deſto beſſer! Ich ſehe ſo gern die Jugend und die Stärke in der moraliſchen Uebung der mächtigen Fähigkeit, die man die Liebe nennt. Wohl! es ſei ſie gleicht nicht einer Nymphe von Ovid, es iſt eine Hel⸗ din des modernen Romans in der vollen Bedeutung des Worts.“
„Oh! mein Oheim, ganz im Gegentheile! und was mich bei Regina beſonders entzückt, bezaubert, iſt, daß ſie ſich in keiner Beziehung nach dem, was ſie ge⸗ ſehen oder geleſen hat, formt.“
„Wie! Spitzbube! Du erlaubſt Dir, eine Frau ohne Wiſſen Deines Oheims zu lieben, und Du willſt ihm nicht einmal geſtatten, daß er ſucht, wem ſie gleicht?“
„Ich hatte ſehr Recht, daß ich discret gegen Sie
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