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wohl, er hat einen Oheim, der fünßzigtauſend Livres
Rente ſchwer iſt.““
„Oh! mein Oheim, wer ſagt das?“
„Alle Mütter, welche Töchter zu verheirathen ha⸗ ben, mein Herr.“
„Gut! und ich hörte Sie ernſthaft an! Ah! mein Oheim, Sie ſind nur ein Egviſt!“
„Warum dies?“
„Ich ſehe Sie kommen: Sie wollen ſich meiner entledigen; Sie wollen mich verheirathen.“
„Nun, und wenn dies ſo wäre?“
„So würde ich Ihnen wiederholen, was ich Ihnen ſchon hundertmal ſeit einem Jahre geſagt habe: nein, mein Oheim.“
„Ei! mein Gott! Du wirſt hundertmal, tauſend⸗ mal, zehntauſendmal nein ſagen, und an einem ſchönen Tage ſagſt Du ja.“
Petrus lächelte.
„Das iſt wahrz doch laſſen Sie mir Gerechtigkeit widerfahren und geſtehen Sie, daß ich bis jetzt nein geſagt habe.“
„Höre, Du biſt ein Räuber wie Dein Vater! Ich errathe Dich: Du haſt die Abſicht, eines Tags, wenn Du Deine Schöne finden wirſt, meinen Secretär zu erbrechen. Sprich, warum dieſe Halsſtarrigkeit, Jung⸗ geſelle zu bleiben? Du wirſt am Ende machen, daß ich die Geduld verliere!“
„Ei! Sie find wohl auch Junggeſelle geblieben!“
„Weil ich mich auf Deinen Vater und auf Dich für die Fortpflanzung des Geſchlechtes der Cvurtenay verließ. Wie! ich gebe mir Mühe, Dir eine Frau zu ſuchen; ich finde ein Mädchen voll Geiſt, das Dir beide Hände reicht, das Dir fünfmal hunderttauſend Franken in jeder Hand bringt, und Du ſchlägſt dieſe ſchätzens⸗ werthe Perſon aus! Auf wen rechneſt Du denn? Auf die Königin von Saba?“
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