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Und mit tiefer Melancholie fügte er bei:
„Franz, behalte wohl, was ich Dir ſagen werde:
der Menſch trinkt, das Thier ſäuft.“
„Entſchuldigen Sie, mein Oheim, ich war ſehr zerſtreut,“ ſprach Petrus.
„Es iſt höchſt artig, was Du mir deh ſagſt.“
„Es iſt mehr als artig, mein Oheim: es iſt galant. Ich war zerſtreut, weil ich an unſer Geſpräch von vor⸗ hin dachte.“
„Schmeichler!“ rief der General.
„Nein, bei meinem Ehrenworte, mein Oheim!.. Sie ſagten alſo?“
„Ich weiß nicht mehr, was ich ſagte; nur iſt es, da ich bedeutend Hunger hatte, wahrſcheinlich, daß ich Albernheiten ſagte.“
„Sie ſagten mir, ich habe Unrecht, daß ich die Welt meide.“
„Ah! ja weil, Du beheifſt das wohl, mein liebes Kind, das Individuum immer der Welt, das heißt, der Generalität bedarf, während die Generalität, das heißt die Welt, nie des Individuums bedarf.“
„Mein Oheim, das iſt eine unbeſtreitbare Wahrheit.“
„Ah! das wäre kein Grund: nur die unbeſtrittenen
Wahrheiten ſind mit aller Heftigkeit beſtritten worden; hievon zeugen Columbus, dem man die Exiſtenz von Amerika beſtritten hat; Galilei, dem man die Bewe⸗ gung der Erde beſtritten hat; Hervey, dem man die
Circulation des Blutes beſtritten hat; Jenner, dem
man die Wirkſamkeit der Kuhpockenimpfung beſtritten hat, und Fulton, dem man die Kraft des Dampfes beſtritten hat.“
„Sie ſind wunderbar!“ ſagte Petrus mit einer gewiſſen Bewunderung für den Schwung dieſes geiſt⸗ reichen Greiſes.
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den
„Ich danke, e Nun wohl, ich ſagte
Dir aſo, oder ich ſagte Dir nicht,— das macht nichs,
da ich es Dir jetzt ſage,— ich habe Bich bei Frau
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ihm


