98 der ſich nicht mehr ſelbſt unterſtützt. Er ſetzte ſich in ſeinen Lehnſtuhl, an ſeinem gewöhnlichen Platze, und d winkte ſeinem Neffen, ſich ihm gegenüber zu ſetzen. n Der General fing damit an, daß er ſtillſchweigend v zwei Teller voll von einer Krebsſuppe verſchluckte, welche hinreichend bewies, daß der Koch ſelbſt ein
großer Künſtler warz; alsdann ſchenkte er ſich ein Glas Madeira ein, das er langſam ſchlürfte, füllte ein zwei⸗ tes Glas, reichte die Flaſche ſeinem Reffen und forderte O ihn auf, ein Gleiches zu thun. Petrus ſchenkte ſich ein Glas Madeira ein und m leerte es mit einer Gleichgültigkeit, welche ſichtbar ſei⸗ tr nen Oheim empörte, der bei den Dingen der Tafel er gewöhnlich mit der ernſteſten und religiöſeſten Aufmerk⸗ fa ſamkeit zu Werke ging. „Franz,“ ſagte der General,„gib Herrn Petrus lie eine Flaſche Marſala: er wird keinen Unterſchied darin di
gegen den ächten Madeira finden.“ wi
Das war ſeine Art, Petrus von ſeiner Trinker⸗ er würde zu degradiren, wie er Franz von ſeiner Corpo⸗ fül ralswürde degradirt hatte. es
Petrus nahm die Kataſtrophe mit einer tiefen Re⸗ ſignation hin.
Der General ging beinahe vom Zorne zur Ver⸗
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achtung über. Er verſuchte indeſſen eine zweite Probe. Man wü hatte ihm eine Flaſche Haut-Laffitte gerade recht lau vor gemacht vorgeſetzt; er ſchenkte ſich ein Glas voll davon rrüc ein, wie er es beim Madeira gethan hatte, verkoſtete Nes
den Wein als ein Mann, der ſeine hohen Eigenſchaf⸗
. ten zu ſchätzen weiß, ließ ſeine Zunge ſchnaizen und ſagte zu ſeinem Reffen: Ha „Reiche Dein Glas.“ im Mit ſeinen Gedanken beſchäftigt, reichte Petrus den ſein Glas für gewöhnlichen Wein. Pre „Das andere!“ rief der General;„das Muuſſeline⸗ Fre Glas, Unglücklicher!“ tſtll


